Reisinger Sonnenstrom
REISINGER SONNENSTROM GmbH & Co. KG · Boschstraße 2 · D-82281 Egenhofen · Gewerbegebiet Unterschweinbach
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Presse

Pressemitteilung:
Wirtschaftsminister als Lobbyist und Populist


Trotz Atomausstieg und Energiewende sind die Strompreise bisher nicht durch die Decke gegangen. Trotzdem will Philipp Rösler die Photovoltaik ausbremsen – wir erklären warum.

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Unterschweinbach, den 17.01.2012

•••In der gestrigen Ausgabe des Handelsblattes forderte Bundeswirtschaftsminister die komplette Abschaffung des Erneuerbare-Energien-Gesetzes (kurz: EEG). Stattdessen solle ein Quotenmodell die Energieversorger verpflichten, einen bestimmten Teil des Stroms aus erneuerbaren Quellen zu liefern. Doch nach Expertenmeinung würde eine solche Regelung den gesamten Ausbau der Erneuerbaren Energien wieder in die Hände der großen Energieversorger legen und zusätzlich verteuern.

Dass diese Debatte genau jetzt stattfindet ist kein Zufall. „Seit der Senkung der Einspeisevergütung zum Jahreswechsel kann Sonnenstrom zu konkurrenzfähigen Priesen angeboten werden“, sagt Bernd Reisinger, Unternehmer und Inhaber der Reisinger Solargruppe aus Egenhofen. Der umweltfreundliche Strom vom Dach koste damit inzwischen in etwa so viel kosten wie Strom von den Energieversorgern (24,43 Cent pro Kilowattstunde) Nach jetzigem Stand werden bis 01.01.2013 schrittweise weitere 40 Prozent gekürzt. Damit bekommt eine Anlage auf einem Hausdach bald eine geringere Vergütung als eine Offshore-Windanlage oder viele Biogasanlagen. Die großen Dach- und Freilandanlagen können bereits jetzt die Kosten der Offshore-Windparks unterbieten.

Gleichzeitig muss die Photovoltaik aber nach wie vor als Sündenbock herhalten: der Bundeswirtschaftsminister und der Wirtschaftsflügel der Union kritisieren die Kosten der Photovoltaik für die Verbraucher, die durch eine Umlage den Sonnenstrom mitfinanzieren. In der Vergangenheit wurde tatsächlich rund die Hälfte der EEG-Umlage an Besitzer von Photovoltaikanlagen überwiesen. Doch diese Anschubfinanzierung trägt nun Früchte: rasche Entwicklungen haben zu einer Halbierung der Anlagenpreise seit 2007 geführt, die Technologie wird immer günstiger und gleichzeitig auch immer effizienter. Bernd Reisinger vermutet geschickte Lobbyarbeit hinter den aktuellen Forderungen: „So kurz vor dem erklärten Ziel des EEG wollen die großen Energieversorger noch dafür sorgen, dass sie auch künftig satte Gewinne einfahren können.“

Denn mit dem Strom vom Dach werden sich viele Bürger in Zukunft selbst versorgen können und auch nach dem Rekordzubau von 7500 Megawatt im vergangenen Jahr ist der Grund für die Steigerung der EEG-Umlage längst woanders suchen: Derzeit sind rund 600 Konzerne von der Umlage befreit. „Dass es sich dabei gerade um energieintensive Unternehmen handelt, die ihren eigenen Strom mit alten Kohlekraftwerken produzieren, ist ein Skandal“, sagt Bernd Reisinger. Ab 2013 sollen diese Privilegien noch weiter ausgeweitet werden. „Das treibt die Stromkosten für normale Haushalte in die Höhe“, sagt Reisinger. Trotzdem wird die Photovoltaik oft für steigende Strompreise verantwortlich gemacht. „Das ist eine glatte Lüge. Ich habe keine Lust mehr, dass uns länger der Schwarze Peter zugeschoben wird. (mpt)

Weitere Informationen zur Reisinger Solargruppe:
Das Motto des mittelständischen Unternehmers Bernd Reisinger lautet: „Sonnenstrom aus Überzeugung“. Der Elektrotechnik-Meister und Geschäftsinhaber wurde 2006 mit dem Regionalpreis „Top Gründer im Handwerk“ ausgezeichnet. Der Unternehmensbereich REISINGER SONNENSTROM GmbH & Co KG feiert 2011 10­jähriges Firmenbestehen. Inzwischen gehört der Installationsbetrieb zu einem der führenden in Bayern.In den Unternehmensbereichen Reisinger Solartechnik GmbH (Solarfachgroßhandel für Elektrobetriebe), Reisinger Sonnenstrom GmbH & Co. KG (Planung, Montage und Wartung) und Reisinger Sonnenstromerzeugung sind derzeit 52 Mitarbeiter beschäftigt. Weitere Informationen unter: www.reisinger-solargruppe.de

Mit sonnigen Grüßen,
Markus Peters – Presse-und Öffentlichkeitsarbeit Reisinger Solargruppe
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